Was kostet ein Modulhaus? Preise, Nebenkosten und Beispiele

Ein Modulhaus kostet je nach Größe, Ausstattung und Hersteller meist zwischen 1.800 und 4.000 Euro pro Quadratmeter – bei TinyVan startest du werkseitig mit Festpreisen ab 43.000 Euro. Dazu kommen Fundament, Erschließung, Transport und Baunebenkosten, die den Gesamtpreis üblicherweise um weitere 15.000 bis 40.000 Euro erhöhen.

Von TinyVan · Ratgeber-Redaktion · Aktualisiert 2026

Was kostet ein Modulhaus pro Quadratmeter?

Beim reinen Modulhaus-Preis pro Quadratmeter bewegt sich der Markt 2026 in einer sehr weiten Spanne. Einfache Standardmodule ohne viel Ausstattung bekommst du bereits ab rund 1.800 bis 2.400 Euro pro Quadratmeter, im mittleren Segment liegen schlüsselfertige Modulhäuser meist bei etwa 2.500 bis 3.200 Euro, und hochwertige Architekten- oder Premiumlösungen können deutlich über 4.000 Euro pro Quadratmeter kosten.

Ein reiner Quadratmeter-Vergleich ist allerdings mit Vorsicht zu genießen: Küche, Bad, Technik, Chassis und Anschlüsse kosten in einem kleinen Modulhaus fast genauso viel wie in einem größeren, weil es sich um weitgehend fixe Grundkosten handelt. Zwischen 17 und 30 Quadratmetern Wohnfläche liegen zwar 13 Quadratmeter Unterschied, der Gesamtpreis verändert sich aber nicht im selben Verhältnis – kleine Modelle wirken pro Quadratmeter deshalb oft teurer, ohne dass sie es in Summe wirklich sind.

TinyVan-Modelle im direkten Preisvergleich

Bei TinyVan bekommst du deine Preise direkt vom Hersteller, ohne Zwischenhändler und mit Festpreis-Garantie ab Werk. Der Stance 6.30 startet ab 43.000 Euro, der Tourismo 9.70 ab 59.000 Euro, der Panorama 8.00 ab 63.000 Euro und das JUMBO 1085 ab 89.000 Euro – jeweils als solide Werksausführung, die du über verschiedene Ausbaustufen bis zur Premium-Variante mit Komplettausstattung erweitern kannst.

Zusätzlich lassen sich Extras wie Terrasse, Photovoltaik, Klimaanlage oder individuelle Möblierung zu deinem Festpreis dazubuchen, sodass du dein Budget von Anfang an genau kennst – ganz ohne die bösen Überraschungen und Nachträge, die klassische Baustellen oft mit sich bringen. Den genauen Preis für deine Wunschkonfiguration siehst du in wenigen Klicks in unserem Online-Konfigurator.

Diese Nebenkosten kommen zum Modulhaus-Preis noch dazu

Der Werkspreis deines Modulhauses ist nur ein Baustein der Gesamtkosten. Dazu kommt fast immer ein Grundstück – und hier schwanken die Preise in Deutschland enorm: von rund 60 Euro pro Quadratmeter im ländlichen Mecklenburg-Vorpommern bis zu 3.000 Euro pro Quadratmeter und mehr in Ballungsräumen wie München. Rechne außerdem mit Kosten für Fundament oder Bodenplatte, die je nach Bodenbeschaffenheit und Größe zwischen einigen Tausend und einem niedrigen fünfstelligen Betrag liegen können.

Für Erschließung, also den Anschluss an Strom, Wasser und Abwasser, solltest du je nach Entfernung zum öffentlichen Netz ebenfalls mehrere Tausend Euro einplanen. Baunebenkosten wie Bauantrag, Statik, Vermessung und Versicherungen machen erfahrungsgemäß rund 15 Prozent der Bausumme aus, und für Außenanlagen wie Wege, Terrasse oder Gartengestaltung solltest du realistisch mit weiteren 5.000 bis 15.000 Euro rechnen. TinyVan liefert dein Modulhaus europaweit innerhalb von 8 bis 12 Wochen aus – die genauen Transportkosten für deine Adresse besprichst du am besten direkt mit Emre.

Modulhaus oder klassischer Neubau: Wo du wirklich sparst

Der größte finanzielle Vorteil eines Modulhauses liegt selten allein im Quadratmeterpreis, sondern in der Planungssicherheit. Weil bis zu 95 Prozent der Arbeit im Werk unter kontrollierten Bedingungen passieren, fallen die klassischen Baustellenrisiken wie Wetterverzug, Material-Engpässe oder handwerkliche Nachträge weitgehend weg – dein Festpreis bleibt Festpreis, statt sich während der Bauzeit unbemerkt zu erhöhen.

Auch die Bauzeit selbst spart Geld: Ein klassischer Neubau steht auf der Baustelle oft mehrere Monate, ein Modulhaus meist nur wenige Tage bis Wochen. Je kürzer die Bauzeit, desto weniger Zinsen zahlst du auf ein bereits ausgezahltes Baudarlehen und desto früher kannst du einziehen oder vermieten, statt parallel Miete und Finanzierung zu stemmen.

Förderung und Energiestandard: Was gilt 2026?

Neubauten müssen in Deutschland unabhängig von der Bauweise die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes erfüllen – praktisch entspricht der gesetzliche Mindeststandard in etwa einem Effizienzhaus 55 mit entsprechenden Dämmwerten für Wand, Dach und Fenster sowie einer Heizung, die zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien läuft. Ein Modulhaus wird dabei genauso behandelt wie ein klassisch gebauter Neubau und braucht denselben Energienachweis.

Für die Finanzierung lohnt sich ein Blick auf die KfW-Förderprogramme 297 und 298 für klimafreundlichen Neubau: Seit dem 2. März 2026 gelten verbesserte Konditionen, mit besonders günstigen Zinsen für die Effizienzhaus-40-Stufe und einer neu eingeführten, ebenfalls geförderten Effizienzhaus-55-Stufe, jeweils mit bis zu 150.000 Euro Kredit pro Wohneinheit. Ob und in welcher Höhe dein konkretes TinyVan-Projekt förderfähig ist, hängt von Grundstück, Heizsystem und Nachweisen ab – das ist keine Finanzberatung, sondern ein Hinweis: Sprich dazu am besten mit einem zertifizierten Energieberater oder deiner Bank.

So bekommst du deinen persönlichen Festpreis

Die verlässlichste Antwort auf die Frage, was dein Modulhaus wirklich kostet, bekommst du nicht aus einer allgemeinen Preistabelle, sondern aus deiner eigenen Konfiguration. Wähle im TinyVan-Konfigurator dein Modell, deine Ausbaustufe und deine gewünschten Extras – der Festpreis wird dir sofort transparent angezeigt, ganz ohne versteckte Kosten oder Wartezeit auf ein Angebot.

Hast du Fragen zu Grundstück, Lieferung nach Europa oder Finanzierung, meldest du dich am einfachsten direkt bei Emre – per WhatsApp, Telefon oder E-Mail an info@tinyvans.de. Von unserem Standort in Göppingen aus beraten wir dich persönlich und ehrlich, welches Modell und welche Ausstattung wirklich zu deinem Budget passen.

Häufige Fragen

Was kostet ein Modulhaus im Durchschnitt?

Je nach Größe und Ausstattung liegen die Preise 2026 meist zwischen 1.800 und 4.000 Euro pro Quadratmeter. Bei TinyVan startest du werkseitig ab 43.000 Euro für den Stance 6.30 bis ab 89.000 Euro für das JUMBO 1085 – jeweils als transparenter Festpreis.

Ist ein Modulhaus günstiger als ein klassisches Fertighaus?

Der reine Quadratmeterpreis liegt oft in ähnlichen Bereichen. Der finanzielle Vorteil eines Modulhauses liegt vor allem in der kurzen Bauzeit, der werkseitigen Festpreis-Garantie und den geringeren Baustellenrisiken, wodurch teure Nachträge seltener vorkommen.

Welche Nebenkosten muss ich zum Modulhaus-Preis zusätzlich einplanen?

Plane realistisch Grundstück, Fundament, Erschließung für Strom, Wasser und Abwasser, Baunebenkosten von rund 15 Prozent der Bausumme sowie Außenanlagen ein. Insgesamt kommen so je nach Standort weitere 15.000 bis 40.000 Euro zum Werkspreis hinzu.

Gibt es 2026 noch KfW-Förderung für ein Modulhaus?

Ja, über die Programme 297 und 298 für klimafreundlichen Neubau, unter anderem für die Effizienzhaus-40- und die neu geförderte Effizienzhaus-55-Stufe. Die genaue Förderfähigkeit hängt von deinem individuellen Projekt ab – lass dich dazu von einem Energieberater oder deiner Bank beraten.

Wie schnell wird mein TinyVan Modulhaus geliefert?

Nach Auftragsbestätigung liefern wir dein Modulhaus europaweit in der Regel innerhalb von 8 bis 12 Wochen aus. Die genaue Zeitspanne hängt von Modell, Ausstattung und aktueller Auslastung ab und wird dir vorab verbindlich genannt.

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